Forschungsthema Frühstück

Höhere Zufuhr an essentiellen Nährstoffen
Die Forschung zeigt, dass jene essentiellen Nährstoffe, die man beim Frühstück nicht aufnimmt, durch die restlichen Mahlzeiten über den Tag nicht kompensiert werden können.2,3,4 Das Auslassen der Frühstücksmahlzeit hinterlässt insgesamt eine Nährstofflücke, die mit den späteren Mahlzeiten des Tages nur schwer aufgeholt werden kann.

Mehr Kontrolle über den Appetit
Ein Frühstück hilft dabei, den Appetit zu zügeln. Menschen, die regelmäßig früh- stücken, tendieren weniger stark dazu, während des Tages hungrig zu sein und zu kalorienreichen Snacks zu greifen.5

Höhere Chance auf einen niedrigeren Body Mass Index (BMI)
Internationale Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder und Erwachsene, die ausgewogen frühstücken, über ein gesünderes Körpergewicht verfügen, als jene, die das Frühstück auslassen.6,7,8,9 Außerdem tendieren Konsumenten von Frühstücks- cerealien zu einer schlankeren Figur und einem niedrigeren BMI, als Personen, die keine Cerealien zum Frühstück essen.7,9

Bessere kognitive Fähigkeiten
Ein ausgewogenes Frühstück erhöht die mentale und physische Leistung sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Kindern. Lehrer stellen häufig fest, dass ein gesundes Frühstück den Kindern hilft, effektiv zu lernen - die Forschung stützt diese Beobachtung.10 Kinder sind nach einem ausgewogenen Frühstück eher in der Lage, wichtige Informationen bei Problemlösungsprozessen zu erkennen11, besser in mathematischen und kreativen Aufgaben abzuschneiden12 und bei einer Reihe von kognitiven Funktionstests genauere Ergebnisse zu erzielen.13

Erwachsene profitieren auch mental von einem ausgewogenen Frühstück. Bei mehreren Merk- und Erinnerungstests schnitten die Personen, die ausgewogen gefrühstückt hatten, wesentlich besser bei Informationsspeicherungstests ab, als jene, die nicht gefrühstückt hatten. Außerdem wurde die Erinnerungsgeschwindigkeit verbessert.14,15

Jeder achte Mensch weltweit leidet jeden Tag unter Ernährungsunsicherheit. Die Kellogg Company und ihre Stiftung, der Kellogg's Corporate Citizenship Fund, haben sich daher verpflichtet, durch die neue Initiative „Breakfasts for Better Days™“ eine halbe Milliarde Frühstücksportionen für jene Kinder und Familien bereitzustellen, die sie am dringendsten benötigen. Das Unternehmen wird bis Ende 2016 insgesamt 1 Milliarde Portionen Cerealien und Snacks spenden, um den weltweiten Kampf gegen den Hunger zu unterstützen.

„Weil wir an die Kraft des Frühstücks glauben, bessere Tage und ein besseres Leben zu ermöglichen, konzentrieren wir unser soziales Engagement darauf, jenen, die es am dringendsten benötigen, ein Frühstück zu bieten“ erklärt John Bryant, Präsident und CEO der Kellogg Company. „Als führender Produzent von Frühstücksmahlzeiten wissen wir ganz genau, wie wichtig es ist, gut in den Tag zu starten - und wir glauben, dass Kellogg der Welt durch unsere Nahrungsmittel am meisten geben kann.“

 

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Literaturverzeichnis

  1. Kersting M & Alexy U (2006) Empfehlungen für das Frühstück (Breakfast guidelines). Dortmund: Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE).
  2. Gibson SA et al (1995) Breakfast cereal consumption patterns and nutrient intakes of British School children. J Roy Soc Prom Health V115-16: 366-370
  3. Preziosi P et al (1999) Breakfast type, daily nutrient intakes and vitamin and mineral status of French children, adolescents and adults. JACN 18: 171-178
  4. Cho S et al (2003) The effect of breakfast type on total daily energy intake and body mass index: results from the Third National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES !!!) JACN 22: 296-302
  5. Matthys C et al (2009) Breakfast habits affect overall nutrient profiles in adolescents PHN 10:413–421
  6. De La Hunty et al (2007) Are people who regularly eat breakfast cereals slimmer than those who don’t? A systematic review of the evidence. Nutrition Bulletin 32: 118-128
  7. Croezen S et al (2009) Skipping breakfast, alcohol consumption and physical inactivity as risk factors for overweight and obesity in adolescents: results of the E-MOVO project. EJCN 63: 405-412
  8. Kosti RI et al (2008) The association between consumption of breakfast cereals and BMI in school children aged 12-17 years: the VRYONAS Study. PHN 11: 1015-1021
  9. Bertrais S et al (2000) Contribution of ready-to-eat cereals to nutrition intakes in French adults and relations with corpulence. Ann Nutr Metab 44:249-255
  10. Hoyland A et al (2012) Breakfast consumption in UK school children and provision of school breakfast clubs. Nutrition Bulletin 37:232-240
  11. Pollitt et al (1982) Fasting and cognitive performance. Journal Psychiatric Research 17: 169-174
  12. Wyon DP et al (1997) An experimental study of the effects of energy intake at breakfast on the test performance of 10 year old children in school. International Journal Food Science and Nutrition 48: 5-12
  13. Cooper SB et al (2011) Breakfast consumption and cognitive function in adolescent schoolchildren. Physiol Behav 103: 431-439
  14. Benton D & parker PY (1998) Breakfast, blood glucose and cognition. AM J Clin Nutr 67: 772S-778S
  15. Smith A et al (1994) Effects of breakfast and caffeine on cognitive performance, mood and cardiovascular functioning. Appetite 22:39-55